UNO-Sicherheitsrat
Der UNO-Sicherheitsrat, auch Weltsicherheitsrat genannt, ist das mächtigste Organ der Vereinten Nationen. Es soll Frieden und Sicherheit zwischen Nationen wahren. Während andere Organe der UNO Mitgliedsregierungen nur Vorschläge unterbreiten können, besitzt der Sicherheitsrat die Macht, Entscheidungen zu treffen, die von Mitgliedsregierungen gemäß der Satzung der Vereinten Nationen befolgt werden müssen.
Der Rat besteht aus 5 permanenten und 10 wechselnden Mitgliedern. Jedes Jahr wird die Hälfte der 10 wechselnden durch die Vollversammlung auf 2 Jahre neu gewählt. Sie werden nach regionalen Gruppen ausgesucht und von der UN-Vollversammlung bestätigt. Ein Vertreter eines jeden Sicherheitsratsmitgliedlandes muss jederzeit im UNO Hauptquartier anwesend sein, damit der Rat immer zusammentreten kann.
permanente Mitglieder: China, Frankreich, Vereinigtes Königreich, Russische Föderation, USA
gewählte Mitglieder:
- 2001 bis 2002: Kolumbien, Republik Irland, Mauritius, Norwegen, Singapur
- 2002 bis 2003: Bulgarien, Kamerun, Guinea, Mexiko, Syrien
- 2003 bis 2004: Angola, Chile, Deutschland, Pakistan, Spanien
- 2004 bis 2005: Algerien, Benin, Brasilien, Philippinen, Rumänien
Der Vorsitz im Weltsicherheitsrat wechselt im Monatsturnus unter den Mitgliedern, in alphabetischer Reihenfolge der englischen Landesbezeichnungen.
Im Jahr 2003 liegt der Vorsitz bei:
- Januar 2003: Frankreich
- Februar 2003: Deutschland
- März 2003: Guinea
- April 2003: Mexiko
- Mai 2003: Pakistan
- Juni 2003: Russland
- Juli 2003: Spanien
- August 2003: Syrien
- September 2003: Vereinigtes Königreich
- Oktober 2003: USA
- November 2003: Angola
- Dezember 2003: Bulgarien
Siehe auch: ISAF
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