Terroranschläge am 11. September 2001 in den USA
zh-cn:九一一恐怖袭击事件 zh-tw:九一一恐怖襲擊事件Am Morgen des 11. Septembers 2001 wurde ein terroristischer Angriff gleichzeitig in New York City und Washington, D.C verübt. Vier Passagierjets wurden gekapert, davon zwei in die Türme des World Trade Center (WTC) und eines in das Pentagon gesteuert. Das vierte Flugzeug stürzte in der Nähe von Pittsburgh ab, bevor es sein - noch immer unbekanntes - Ziel erreichte.
Um 8:46 Uhr flog ein Jet in den Nordturm, eine Viertelstunde später ein zweiter in den Südturm des WTC. Der Südturm stürzte nach etwa 1,5 Stunden, der Nordturm nach 2 Stunden komplett ein. Ein weiterer Jet wurde in das Pentagon gesteuert und ein Teil davon wurde zerstört. Der vierte Jet stürzte auf ein Feld in Pennsylvania.
Die Anzahl der Toten:
- 266 Passagiere
- ungefähr 2600 Menschen im WTC (davon etwa 350 Feuerwehrleute)
- und 124 Personen im Pentagon.
Dieser Anschlag führte weltweit sofort sowohl zu politischen Auswirkungen als auch zu Gedenken und Anteilnahme.
Bisher hat sich keine Gruppe zu den Anschlägen bekannt. Die US-Regierung machte jedoch die aus Afghanistan stammende Terrorgruppe Al-Qaida und deren Anführer Osama Bin Laden verantwortlich.
Die Angriffe boten Anlass für diverse Verschwörungstheorien.
Minutengenauer Ablauf der Ereignisse und die Vorgeschichte des Anschlags.
Aufgrund der Terroranschläge erklärte die USA einen Krieg gegen den Terror. Dieser Kampf wurde in vielen westlichen Ländern genutzt, um Einreisebedingungen zu verschärfen. China erklärte bereits einige Jahre zuvor einen Krieg gegen den Terror, der hauptsächlich gegen tibetanische Separatisten und Angehörige von Falun Gong geführt wird. Durch das Einschwenken der USA auf diesen Kurs wurde die Position der chinesischen Führung gestärkt. Russland erklärte nachträglich seinen Kampf in Tschetschenien als Kampf gegen den Terror, um die Kritik daran abzuschwächen. Die USA erklärten im Kampf gegen den Terror ihr Recht auf Präventivkriege. Außerdem gab es verstärkte Zusammenarbeit verschiedener Länder, die zur Festnahme von Terroristen und zur Zerstörung von Terrorgruppen führte.
Im Zusammenhang mit den Anschlägen wurden in den USA über 1000 Menschen verhaftet, von denen viele bis heute in Haft sind. Bei ihnen handelt es sich um Ausländer, meist arabischer oder asiatischer Herkunft. Menschenrechtsorganisationen kritisieren die Bedingungen, unter denen diese Menschen gefangen gehalten werden. Im Einzelnen wird ihnen Kontakt nach außen verwehrt, sie werden ohne Anklage festgehalten und ihre Identität wird geheimgehalten (so dass keine unabhängigen Untersuchungen durchgeführt werden können). Eine Klage auf öffentliche Verhandlung wurde in der Berufungsinstanz abgewiesen. [1] [1] [1]
In Folge der Anschläge wurde von den USA und ihren Verbündeten ein Krieg gegen Afghanistan geführt. Dieser Krieg richtete sich gegen das Taliban-Regime und die in Afghanistan operierende Al-Qaida, die für die Terroranschläge verantwortlich gemacht wurde.
Im Afghanistan-Krieg wurde eine Reihe Gefangener als illegale Kämpfer (illegal combatants) deklariert, um damit internationales Recht für Kriegsgefangene zu umgehen. Diese Kämpfer wurde in Guantanamo Bay inhaftiert. Für die Art der Inhaftierung und die Bedingungen hat die US-Regierung internationale Kritik auf sich gezogen.
Als Folge der Anschläge am 11. September 2001 führten die USA auch mit vielen Gegnern in der Weltpolitik den Dritten Golfkrieg gegen den Irak. Die Amerikaner fielen im März 2003 im Irak ein. Die von den USA genannten Gründe für diesen "Präventivkrieg" waren:
Siehe auch: World Trade Center -- Pentagon -- New York City -- Washington, D.C -- Verteidigungsministerium (USA) -- FBI -- Terrorismus -- Osama bin Laden -- Taliban -- Islamismus -- Afghanistan -- kollektives Trauma -- Innere Sicherheit -- Deutsche Bundeswehr -- Kommando Spezialkräfte (KSK) -- Der Krieg der USA gegen den Terrorismus
Hinweis: Teilübersetzung aus der intl. WikipediaZeitlicher Ablauf - Hintergründe - Der 11.9.01 in Deutschland
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Afghanistan-Krieg
Guantanamo-Häftlinge
Irak-Krieg
Im Krieg kamen ca. 3000 irakische und ca. 130 amerik. Soldaten ums Leben. Auch nach dem ofiziellen Ende der Kampfhandlungen am 1. Mai 2003 kommen täglich Soldaten und Zivilisten durch Anschläge ums Leben.Literatur
Weblinks






