Römische Provinz
Die römischen Provinzen waren Verwaltungseinheiten des römischen Reiches.
Ursprünglich beschrieb der Begriff Provinz einen Geschäftsbereich der Verwaltung in der Stadt Rom. Mit dem Erwerb zusätzlicher Gebiete wurden diese zu eigenen Geschäftsbereichen, also Provinzen. Leiter der Provinz war der Statthalter, - je nach Ort und Zeit - Prätor, Proprätor oder Prokonsul.
Die erste Provinz war Sicilia, die während des zweiten punischen krieges erbert worden war.
Unter Kaiser Diokletian wurden als übergeordnete Gliederungsebene 12 (später 14) Diözesen eingeführt, unter Konstantin I zusätzlich die Präfektur. Die hierarchische Reihenfolge dabei war Präfektur - Diözese - Provinz.
Liste der römischen Provinzen im Jahr 14:
- Achaea
- Aegyptus
- Africa (province)
- Alpes Cottiae
- Alpes Maritimae
- Alpes Poeninae
- Asia
- Cilicia
- Creta et Cyrene
- Cyprus
- Dalmatia
- Galatia
- Gallia Narbonensis
- Gallia Aquitania
- Gallia Belgica
- Gallia Lugdunensis
- Germania Inferior (14 n.Chr noch Militärbezirk, wurde erst um 90 in eine Provinz umgewandelt.)
- Germania Superior (14 n.Chr noch Militärbezirk, wurde erst um 90 in eine Provinz umgewandelt.)
- Hispania Baetica
- Hispania Tarraconensis
- Iudaea
- Lusitania
- Macedonia
- Moesia
- Noricum
- Pannonia
- Pontus et Bithynia
- Raetia
- Sardinia et Corsica
- Sicilia
- Syria
- Thracia
- Britannia
- unter Septimius Severus (146-211) in zwei Provinzen geteilt: Britannia superior, Britannia inferior
- unter Diocletian (240-316) in vier Provinzen geteilt: Britannia prima, Britannia secunda, Flavia Caesariensis, Maxima Caesariensis
- Dacia wurde 102 von Trajan dem Reich hinzugefügt und 129 von Hadrian in
- Dacia Superior
- Dacia Inferior geteilt
- Mesopotamia 195 - 198 von Septimus Severus erobert






