Koszalin
Koszalin (Aussprache etwa wie "Koschalin"; deutsch Köslin) ist eine Stadt in der Woiwodschaft Westpommern in Polen mit ca. 100.000 Einwohnern. Es ist neben Kolberg die wichtigste Stadt in der Ostseeregion zwischen Stettin und Danzig und besitzt daher eine hohe regionale Verkehrs- und Wirtschaftsbedeutung.
| Table of contents |
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2 Einwohnerentwicklung 3 Geschichte 4 Weblinks |
Die Stadt Köslin wurde 1214 als Dorf Koszalice erstmals erwähnt und erhielt 1266 das Lübecker Stadtrecht.
Im Mittelalter gab es zwischen Köslin und dem benachbarten Kolberg blutige Schlachten um die Vorherrschaft in Pommern. Mehrere Pestepidemien und der Dreißigjährige Krieg schwächten die Bedeutung Köslins.
1653 kam Köslin zu Preußen und wurde 1816 Sitz eines preußischen Regierungsbezirkes. Bis 1945 gehörte Köslin zu Deutschland.
1945 eroberte die sowjetische Armee Köslin fast kampflos, dabei wurde die Stadt durch Vandalismus teilweise zerstört. Nach 1945 war die Stadt für kurze Zeit Sitz der polnischen Verwaltung für ganz Pommern, bis diese Behörden 1946 nach Stettin verlegt wurden. Die deutschen Bewohner wurden bis 1947 vertrieben.
1950 wurde die Stadt zur Hauptstadt der Woiwodschaft Koszalin, die 1998 wegen der Verwaltungsreform abgeschafft und an die Region Westpommern angegliedert wurde.
Geographie
Einwohnerentwicklung
Geschichte
Weblinks






