Kehl
| Wappen | Karte |
|---|---|
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| Basisdaten | |
| Bundesland: | Baden-Württemberg |
| Regierungsbezirk: | Regierungsbezirk Freiburg |
| Kreis: | Ortenaukreis |
| Fläche: | 75,06 km² |
| Einwohner: | 33.509 (Stand 2003) |
| Höhe: | 139 m ü. NN |
| Postleitzahlen: | 77694 (alte PLZ: 7640) |
| Vorwahlen: | 07851 |
| KFZ-Kennzeichen: | OG (alt: KEL) |
| Webseite: | http://www.kehl.de |
| Politik | |
| Bürgermeister: | Dr. Günther Petry |
Die Große Kreisstadt Kehl liegt im Ortenaukreis in Baden-Württemberg und ist die deutsche Nachbarstadt von Strasbourg. Am Zusammenfluss von Rhein und Kinzig gelegen hatte die Stadt jeher Bedeutung als Hafenstadt, was durch den Anker im Stadtwappen verdeutlicht wird. Als ehemaliger Brückenkopf zu den linksrheinischen Gebieten war Kehl oft ein Ort kriegerischer Handlungen und wurde mehrfach zerstört. Die heutige Struktur der Stadt und etliche Gebäude sind jedoch noch immer von der Handschrift Friedrich Weinbrenners geprägt.
Die Stadt Kehl unterhält Städtepartnerschaften mit den Städten Montmorency in Frankreich und Kotor in Montenegro.
| Table of contents |
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2 Verkehr 3 Geschichte 4 Eingemeindungen 5 Weblinks 6 Literatur |
Auf Grund der niedrigen Bauhöhe der heutigen Rheinbrücke stellt Kehl das Ende der Seeschifffahrt auf dem Rhein dar. Über 29000 Schiffe laufen jährlich den Kehler Hafen an mit einem Umschlagsvolumen von über 3 Millionen Tonnen.
Auf Grund der Grenzlage ist Kehl im Jahr Durchgangsort für ca. 20 Millionen Menschen entweder per Auto oder per Bahn. Die Stadt wird von den Bundesstrassen B28 (von Strasbourg über den Schwarzwald nach Ulm) und B36 (von Breisach nach Karlsruhe) durchzogen.
Erste Erwähnung im Jahr 1038. 1333 wurde mit dem Bau der ersten Rheinbrücke zwischen Kehl und Strasbourg begonnen und ab 1388 bestand eine permanente Verbindung zwischen beiden Städten.
Seit jeher war Kehl ein Bestandteil der Verteidigung Strasbourgs. Nachdem Kehl 1678 von Frankreich eingenommen wurde, begann 1683 der Bau einer neuen Festung durch den Militär-Architekten Sébastien Le Prestre de Vauban.
1774 wurde der Gemeinde Kehl durch den Markgrafen Karl Friedrich von Baden die Stadtrechte verliehen. Nach mehreren Wechseln zwischen Frankreich, Baden und Österreich, wurden die Festungsanlagen 1815 bei der Rückgabe an Baden zurückgebaut. Während des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71 wurde die wehrlose Stadt dann erneut Ziel französischer Angriffe und zerstört.
Zwischen 1842 und 1847 wird die erste Hafenanlage durch die Badische Staatseisenbahnverwaltung angelegt.
Durch den Bau der Eisenbahnbrücke 1861 war es zum ersten Mal möglich direkt von Paris nach Wien zu reisen. Die hierfür notwendigen Zugwechsel wurden in Kehl durchgeführt.
Im späten 19. Jahrhundert wurde zur Verteidigung Strasbourgs gegen Frankreich ein Netz bestehend aus zwölf Forts angelegt. Das Fort Blumenthal bei Kehl-Auenheim wurde im Ersten Weltkrieg zerstört. Die beiden anderen "Kehler" Forts Bose und Kirchbach wurden nach dem Zweiten Weltkrieg gesprengt.
Während des Zweiten Weltkrieges wurde Kehl Vorort von Strasbourg. Dieser Status blieb auch nach der Kapitulation des Dritten Reichs erhalten. Die Freigabe Kehls erfolgte gemäss dem Washingtoner Abkommen in 42 Teilfreigaben vom 29. Juli 1949 bis zum 8. April 1953.
Kehl war bis Ende 1972 Sitz des ehemaligen Landkreises Kehl.Wirtschaft
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