Halbkanton
Die Schweiz besteht aus 23 Kantonen, von denen drei (nämlich Unterwalden, Appenzell und Basel) geschichtlich bedingt in je zwei Halbkantone geteilt sind. Die Kantone - in der Schweiz häufig auch Stände genannt - sind die ursprünglichen Staaten, die sich 1848 zum Bund zusammengeschlossen und ihm einen Teil ihrer Souveränität abgetreten haben.
Jeder Kanton und jeder Halbkanton hat eine eigene Verfassung, ein eigenes Parlament, eine eigene Regierung und eigene Gerichte. Die Grösse der Kantonsparlamente variiert zwischen 58 und 200 Sitzen, jene der Kantonsregierungen zwischen 5, 7 und 9 Personen.
In den Ständerat schicken die Kantone je 2 Vetreter, die Halbkantone dagegen nur einen.
Die Halbkantone der Schweiz sind:
- Basel-Stadt (BS) und Baselland (BL)
- Obwalden (OW) und Nidwalden (NW), gemeinsamer Name Unterwalden
- Appenzell Ausserrhoden (AR) und Appenzell Innerrhoden (AI)






