Geschichte Deutschlands
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Die frühesten Beweise für eine Anwesenheit von Menschen auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands werden auf ein Alter von etwa 700.000 Jahren datiert (Quarit-Artefakte aus der Tongrubegrube Kärlich bei Konstanz). Aus einer Zeit von vor etwa 600.000 bis 550.000 Jahren stammt der Fund eines Unterkiefers des Homo heidelbergensis, der in Mauer bei Heidelberg entdeckt wurde. Eine bessere Fundsituation gibt es dann für spätere Formen des Homo heidelbergensis, zu nennen sind hier insbesondere die Fundstellen bei Bilzingsleben bei Kindelbrück in (Thüringen), bei Schöningen und Bad Cannstadt, die in ein Alter von ca. 350.000 bis 250.000 Jahren zu datieren sind. Bis vor ca. 40.000 Jahren war Deutschland vornehmlich von Homo neanderthalensis besiedelt, seit etwa 36.000 Jahren von Homo sapiens. Eine der ältesten Fundstätten sind Geißenklösterle bei Blaubeuren und die Stadel-Höhle im Lonetal bei Ulm mit Kunstwerken (z.b. Löwenmensch) und Musikinstrumenten aus dem Aurignacien.
Im Grunde kann als gesichert gelten, dass das Gebiet des heutigen Mitteleuropas ab etwa 500.000 vor heute zumindest während der Warmzeiten von frühen Menschen besiedelt war.
Um 58 v. Chr Der Rhein wird durch die Kriege der Römer zur Nordostgrenze des Römischen Reiches. Romanisierung des linksrheinischen Gebiet (erste Berichte in Cäsars "De bello Gallico").
Die erste geschichtliche Gesamtbeschreibung Germaniens wurde von Tacitus im Jahre 98 in seiner Agricola und Germania niedergeschrieben. Individuelle Germanische Stämme wurden auch von Griechen und Römern Jahrhunderte vorher benannt.
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