Claudius
Dieser Artikel befasst sich mit Kaiser Claudius (41-54). Weiteres siehe: Claudius (Begriffsklärung)
Tiberius Claudius Drusus Germanicus (10 v. Chr - 54 n. Chr., römischer Kaiser zwischen 41 und 54 n. Chr.) war Enkel von Augustus Frau Livia, Neffe des Tiberius und Bruder des Germanicus. Gegen Germanen und Briten unternahm er erfolgreiche Feldzüge. So eroberte er ab 43 n. Chr. Britannien und fügte den südlichen Teil der Insel dem römischen Reich hinzu.
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Er war der letzte Kaiser der julisch-claudischen Dynastie. Nach der Ermordung Caligulas wurde ein Mitglied der Familie gesucht, das den Thron übernehmen konnte. Claudius war in die bisherigen Machtkämpfe innerhalb der Familie nicht verwickelt, da er als nicht geeignet für den Thron galt. Er stotterte und lahmte und widmete sich lieber seinen Studien als der Politik. So schrieb er ein, verschollenes, Buch über die Etrusker.
Er war viermal verheiratet mit Plautia Urgulanilla, Aelia Paetina, dann mit Messalina, die er später zum Tode verurteilte. Seine letzte Frau Agrippina vergiftete ihn mit einem Pilzgericht. Deren Sohn Nero aus 1. Ehe folgte ihm als Kaiser nach.
Robert Ranke-Graves, setzte ihm mit Ich Claudius, Kaiser und Gott ein literarisches Denkmal.
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|align="center"|Vorgänger:
Caligula (37 - 41)
|align="center"|Römische Kaiser
|align="center"|Nachfolger:
Nero (54 - 68)
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