Bundesrat (Schweiz)

Die Mitglieder des Bundesrates (Stand Januar 2004)
Der Bundesrat ist die oberste leitende und vollziehende Regierungsbehörde der Schweiz. Er setzt sich aus sieben Mitgliedern zusammen, die von der Bundesversammlung auf vier Jahre gewählt werden. Der Vorsitzende des Rates ist, als Erster unter Gleichen (Primus inter Pares) der Bundespräsident. Bundesräte sind vergleichbar mit Ministern anderer Länder. Von 1959 bis zum 10. Dezember 2003 galt die so genannte Zauberformel, welche allen großen Parteien Sitze im Bundesrat zusichert, ohne die einzelnen Wähleranteile exakt wiederzugeben.
Die Zauberformel lautete zwischen 1959-2003 unverändert:
- 2 Sitze für die SP (Sozialdemokratische Partei der Schweiz)
- 2 Sitze für die CVP (Christliche Volkspartei der Schweiz)
- 2 Sitze für die FDP (Freisinnig Demokratische Partei der Schweiz)
- 1 Sitz für die SVP (Schweizerische Volkspartei)
- 2 Sitze für die SVP: Samuel Schmid und Christoph Blocher (neu gewählt am 10. Dezember 2003)
- 2 Sitze für die SP: Micheline Calmy-Rey und Moritz Leuenberger
- 2 Sitze für die FDP: Pascal Couchepin und Hans-Rudolph Merz (neu gewählt am 10. Dezember 2003)
- 1 Sitz für die CVP: Joseph Deiss
Bundespräsident 2001: Moritz Leuenberger (SP)
Bundespräsident 2002: Kaspar Villiger (FDP)
Bundespräsident 2003: Pascal Couchepin (FDP)
Bundespräsident 2004: Joseph Deiss (CVP)
Die Departemente des Bundesrats sind:
- Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten (Micheline Calmy-Rey)
- Eidgenössisches Departement des Innern (Pascal Couchepin)
- Eidgenössisches Justiz- und Polizeidepartement (Christoph Blocher)
- Eidgenössisches Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (Samuel Schmid)
- Eidgenössisches Finanzdepartement (Hans-Rudolph Merz)
- Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement (Joseph Deiss)
- Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Moritz Leuenberger)
Siehe auch: Bundesrat






