Amerikanische Jungferninseln
Amerikanische Jungferninseln (U.S. Virgin Islands)
- Fläche: 344 km²
- Einwohner: 105 000
- Hauptstadt: Charlotte Amalie
- Flughäfen:
- Saint John Island auf der Insel Saint John (IATA-Flughafencode: SJF)
- Downtown Heliport auf der Insel Saint Crox (IATA-Flughafencode: JCD)
- Henry E. Rohlson Airport auf der Insel Saint Crox (IATA-Flughafencode: STX)
- Saint Thomas auf der Insel Saint Thomas (IATA-Flughafencode: STT)
- Amtssprache: Englisch
- Saint John
- Saint Thomas
- Saint Croix
Geschichte
1493 entdeckte Christoph Kolumbus die von Ureinwohnern bewohnten Inseln. Aufgrund ihrer großen Zahl und Schönheit nannte er sie Jungfraueninseln, bezugnehmend auf die heilige Ursula und ihre im Rhein ertränkten 11000 Gefährtinnen. Die Amerikanischen Jungferninseln waren seit dem 17. Jahrhundert in dänischem Besitz (Dänisch-Westindien). 1672 errichteten dänischen Siedler auf St. Thomas die erste ständige Siedlung, 1685 schloss die dänische Regierung einen Vertrag mit der Markgrafschaft Brandenburg, in dem der brandenburgischen Amerikakompanie (Name aus dem englischen rückübersetzt) das Recht zugestanden wurde, auf der Insel einen Posten für den Sklavenhandel zu errichten. 1694 breiteten die Siedler sich auch auf St. John aus. St. Croix, zunächst in französischem Besitz, wurde 1733 von Dänemark erworben. Weil die Vereinigten Staaten im Ersten Weltkrieg in diesem Gebiet einen Marinestützpunkt benötigten, wurden sie 1917 für 25 Millionen Dollar von Dänemark abgekauft.
Literaturhinweise
Brandenburgische entwicklungspolitische Hefte, 31(1999): Zur brandenburgischen Kolonialgeschichte: die Insel St. Thomas in der Karibik [1]\n






